Trulla24's Blog

Tschüssikoffski

Posted in Klein-Bloggersdorf, Offener Brief, Unter uns, web2.0 by trulla24 on 28. Februar 2011

Adieu Rivva, leise hast du deinen Dienst eingestellt.

Was werden wir nun ohne dich machen? Hast du uns Bloggern doch die Möglichkeit genommen, als möglichst guttenplagende relevante Quelle in der Internet-Cloud da zu stehen.

Traurig, mich künftig nicht mehr dem etablierten Mainstream anschließen zu können,

verbleibt mit dankbaren Erinnerungen an manchmal lustige Zeiten

Eure Trulla

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Eh du da…

Posted in Arbeitssuchend, Offener Brief, Satire, Unter uns by trulla24 on 18. Januar 2010

Eh Du, Marc,

Ich finde es wirklich toll, wie du mich mit deiner Stellenanzeige ansprichst. Doch, du hast genau den richtigen Job für mich. Und JA, du, ich bin ein echter Kumpeltyp, lasse mich sofort von allen und jedem duzen, auch von dir. Dass wir uns noch nicht kennen, ist dabei ganz unwesentlich. Doch, Marc, du hast da den richtigen Ton getroffen.

Das Duzen, wie du es praktizierst, ist wirklich dienlich, Strukturen zu schaffen und Aufgaben auf andere zu übertragen. Und dies als Assistent der Qualitätssicherung. Du, das ist sowas von super….

Doch, Marc, du machst es mit der Stellenausschreibung genau richtig.

Mit duzlichen Grüßen
Deine Trulla

Da frage ich mich doch glatt, ob ich nicht mal zurück schreiben sollte..

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Offener Brief an Roland Koch, CDU

Posted in Gesellschaft, HartzIV, Leserbriefe, Manipulation, Offener Brief, Politik, Satire by trulla24 on 16. Januar 2010

Sehr geehrter Herr Koch,

erst einmal möchte ich Ihnen hiermit meinen Applaus und meine absolute Zustimmung zu den aktuellen Äußerungen zu und über HartzIV-Bezieher zukommen lassen. Sie brechen hiermit wieder einmal eine Lanze für eine gesellschaftliche Gruppe, die dank vieler anderer medienwirksamer Maßnahmen sich bereits am Rande der Gesellschaft befindet und deshalb absolut dazu prädesteniert ist, weiter diffamiert zu werden.

Sie verstehen es wieder einmal bravourös und gekonnt, über sensible Kommentare und eine ungemeine Rücksichtnahme den HartzIV-Beziehern neuen Mut zu verschaffen. Dazu möchte ich Ihnen wirklich gratulieren und meinen herzlichsten Dank aussprechen.

Gerade diesen Worten, die in der aktuellen Ausgabe der Wirtschaftswoche nachzulesen sind, sind so erbaulich und treffend, besser hätten sie gar nicht formuliert werden können.

„Wir müssen jedem Hartz-IV-Empfänger abverlangen, dass er als Gegenleistung für die staatliche Unterstützung einer Beschäftigung nachgeht, auch niederwertige Arbeit, im Zweifel in einer öffentlichen Beschäftigung.“ Es könne kein „funktionierendes Arbeitslosenhilfe-System geben, das nicht auch ein Element von Abschreckung enthält. Sonst ist das für die regulär Erwerbstätigen, die ihr verfügbares Einkommen mit den Unterstützungssätzen vergleichen, unerträglich.“

Herr Koch, gerne würde ich Sie doch glatt umarmen, für diese Worte. Worte, die so gerecht sind, da sie Menschen treffen, die 15 Jahre oder länger ins Sozialsystem eingezahlt haben und dank der Agenda 2010, die auch von Ihrer Partei mitgetragen wurde, sich schon in HartzIV befinden.

Menschen, die aufgrund ihres Alters und des in der Wirtschaft vorhandenen Jugendwahns keine Anstellung mehr finden, die auf rund zig Bewerbungen pro Jahr zurückblicken und mit den immer gleichlautenden Absagen Bücher füllen können.

Menschen, die aufgrund persönlicher Schicksale heute keine Arbeit mehr finden, so sehr sie sich auch anstrengen und die heute mit einem Bargeld von 360 Euro (oder so) ihr Leben finanzieren müssen. Menschen, die sich inzwischen regelmäßig in der TAFEL treffen bzw. in Suppenküchen gehen, um irgendwie ab Mitte des Monats noch etwas zu essen zu haben.

Diesen Menschen wollen Sie nun, und da haben Sie meine absolute und unerschütterliche Zustimmung, Maßnahmen „anbieten“, damit sie sich von HartzIV abgeschreckt fühlen. Ja, Sie haben wie immer mal wieder Recht. Es sind alle, wirklich alle, – bis vielleicht die Gruppe der Alleinerzieher, arbeitsscheue Sozialparasiten, die in Arbeitskolonnen endlich wieder einmal das Arbeiten lernen müssen.

Ich würde an Ihrer Stelle aber noch einen Schritt weitergehen, denn irgendwie kommen mir Ihre Ideen noch nicht so ganz ausgereift vor. Wie wäre es denn, wenn alle HartzIV-Bezieher erstmal mit einer Armbinde ausgestattet werden, die 24h am Tag getragen werden muss und die schon von weitem den wenigen verblieben echten sozialversicherungspflichtig Angestellten signalisiert, dass ihnen ein Sozialschmarotzer entgegen kommt.

Dann sollten für diese HartzIV’ler zur puren Abschreckung neuer Wohnraum in Form von Holzhütten mit Plastikplanen angeboten werden. Die dafür bereit gestellten Mieten wären dann so kostengünstig, dass damit die Staatsausgaben weiter geschont werden können.

Während ich die obigen Ideen formulierte, fiel mir noch etwas ein, aber das ist noch nicht so ganz ausgegoren, nämlich die Gründung von straff geführten Arbeitskolonnen, zu denen sich jeder HartzIV-Empfänger melden muss, mit Spaten oder Besen bewaffnet auf einem Sportplatz, um dann ersteinmal unter strenger Führung Körperertüchtigung zu machen.

Ach ja, und Sie, werter Herr Koch, sollten die Idee von dem jungen JU’ler Mißfelder aufgreifen und dieser Menschengruppe, wie auch den inzwischen verarmten Rentnern, das Wahlrecht zu entziehen. Mit dieser Idee würden Sie erfolgreich verhindern, dass diese Menschen auf einmal sich an die Möglichkeit der Wahlstimme erinnern und (igitt) eine sozial gerechtere Partei wählen.

Ich denke, gemeinsam könnten wir beide noch so viele Ideen entwickeln, wie sich HartzIV noch weiter als abschreckende Maßnahme entwickeln ließe und so im Sinne der INSM. Denn schon in einem Interview im März 2006 wiesen Sie, so weise wie Sie nun mal sind, auf ein Problem hin:

Zugleich glaube ich nicht, dass es klug ist, die Arbeitskosten dadurch zu senken, dass die Monatslöhne gedrückt werden. Das entzöge dem Binnenmarkt Kaufkraft.

Sie haben Recht, denn durch die „Mehrarbeit“, die gar nicht vorhanden ist, findet lediglich eine Verdrängung regulärer Arbeitsplätze statt. Dieses Problem, finde ich, bekommen Sie aber auch noch gelöst, so hell wie Sie sind.

Herr Koch, bitte machen Sie weiter so! Und bedanken Sie sich nochmal bei der Hessischen SPD, die Ihnen die nochmalige Chance gegeben hat, weiter als Ministerpräsident zu wirken. Denn nur so haben Sie die einmalige Möglichkeit, Ihre kreativen Ideen zu formulieren und in die Gesellschaftspolitik unseres Landes zu transportieren.

Mit ehrfürchtigen Grüßen verabschiede ich mich heute von Ihnen

Ihre
Trulla24

Offener Brief an Elena

Posted in Gesellschaft, Offener Brief, Politik by trulla24 on 2. Januar 2010

Hallo Elena,

warum willst du mir nachsteigen? Warum willst du alles von mir wissen? Wo ich arbeite, wieviel ich verdiene, wann ich krank war, wieviel Kinder ich habe, ob ich Kirchensteuer zahl oder nicht? Und warum interessiert es dich, ob ich mitgestreikt habe oder nicht? Reicht es dir nicht, dass dein Vetter schon meine lebenslange Nummer hat?

Dass dein Vater schon meine Korrespondenzen überwacht und sichert, daran habe ich mich noch nicht gewöhnt, und dass dein kleiner Bruder mich künftig nackig sehen möchte, finde ich – gelinde gesagt – schon recht abartig. Ihr seid eine wirklich perverse Familie.

Also Elena, tu mir und der Menschheit den Gefallen, nimm dir einen Strick und häng dich auf. Oder erschieß dich oder nimm eine Dosis Strychnin.. auf jeden Fall: VERPISS DICH!

Und ich weiß, dass ich nicht die einzige Briefeschreiberin an dich bin.

Ach ja.. hier ist Elenas Heimseite