Trulla24's Blog

Tschüssikoffski

Posted in Klein-Bloggersdorf, Offener Brief, Unter uns, web2.0 by trulla24 on 28. Februar 2011

Adieu Rivva, leise hast du deinen Dienst eingestellt.

Was werden wir nun ohne dich machen? Hast du uns Bloggern doch die Möglichkeit genommen, als möglichst guttenplagende relevante Quelle in der Internet-Cloud da zu stehen.

Traurig, mich künftig nicht mehr dem etablierten Mainstream anschließen zu können,

verbleibt mit dankbaren Erinnerungen an manchmal lustige Zeiten

Eure Trulla

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Social web oder so….

Posted in Klein-Bloggersdorf, Leserbriefe, Marketing, nicht wahr, oder so?, Unter uns, web2.0 by trulla24 on 28. Februar 2011

Hi Ihrs,

Eben mal einige Worte unter uns:

Ein Gedanke, und böse ist, wer Übles dabei denkt. Das fiel mir ein, als ich von einer Bekannten auf eine Unternehmensseite auf facebook aufmerksam gemacht wurde: auf die Seiten des in Troisdorf angesiedelten Unternehmens TelDaFax.

Nun bin ich nicht auf Facebook angemeldet, dennoch habe ich so meine Quellen, was manche Vorgänge dort anbelangt.

Meine Bekannte erzählte mir, dass dort ganz viele böse Kommentare von sog. Mitgliedern stehen, die mit Rechtsanwälten und weiteren Maßnahmen drohen, die von Nichterreichbarkeit der Service-Hotline schreiben und von vergeblichen Kontaktaufnahmen per E-Mail. Eigentlich eine Kastrophe für jedes Unternehmen, dessen Unternehmensleitkultur nicht im Einklang mit den Erwartungen der Kunden stehen.

Was mich aber wirklich zum Lachen brachte, ist die Tatsache, dass unter den Kommentaren sich auch die für mich üblichen Klein-Bloggersdorfer befinden, die sich gerne auf Themen wie Social Web et al. stürzen, um ihre doch so klugen Kommentare zu dem Vorgang abzugeben.

Nicht aber, dass man annehmen kann, dass es jetzt um das Geschäftsgebaren des Unternehmens geht, nein – die Kritik oder die Häme richtet sich auf den FB-Account im Allgemeinen und Speziellen.

Es wird indirekt darauf verwiesen, dass man schon ein anderes ähliches Unternehmen in diesem Prozess begleitet hat, oder aber man wird wach, schaltet mal eben diese Suchkrake ein und findet ganz viele böse Artikel über das Unternehmen mit Hinweisen auf Staatsanwaltschaft und Verbraucherschutz. Und tut so, als ob man etwas absolut HEIKLES ausgebuddelt hätte und publiziert einen Artikel darüber, der selbstverständlich in den Kommentaren verlinkt wird.

Wie gesagt, böse ist, wer Arges dabei denkt.

Der Tenor der Kommentare, mal die von den wirklich Betroffenen/ Kunden des Unternehmens nicht dazu gerechnet, läuft doch wie üblich. „Hallo Unternehmen, hier sind wir, die Spezialisten. Wir wissen schon längst, was du hier verkehrt machst.“

Anstatt aber massiv das Geschäft im Allgemeinen und Speziellen zu kritisieren, scheinen manche auf der FB-Seite nur deshalb zu schreiben, damit man sich an ihre Namen erinnert.

Nein, ich will hier keinen Namen nennen, aber mein Blick auf die Screenshots, die ich erhielt, zeigte mir direkt zwei „Bekannte“ aus Klein-Bloggersdorf. Naja, was soll’s. Lohnt es sich, darüber zu echauffieren?

BTW, ich glaube, dass in der Marketing-Abteilung sicherlich Personen wirken, die ähnlich laut leise als Wissende an das Unternehmen herangetreten sind. Und nach meinem Verständnis handelt es sich hierbei kaum um jemanden, der gewillt ist, die wahre Ursache für die Kommunikationskatastrophe ausfindig zu machen.

Typisch Internet und typisch „Internet-Berater“ oder sog. „Social Web 2.01-beta1-Berater“… nichts hat sich geändert, nichts wird sich ändern.

Mit dieser Erkenntnis verabschiedet sich bis zum nächsten Mal

Eure Trulla

Wer von Euch noch mehr über TelDaFax lesen möchte, kann es u.a. hier tun:
Handelsblatt vom 23.1.2011

Nachschlag:
Das finde ich wirklich geil. Während ich diesen Text hier geschrubbelt hatte, hatten sich weitere Personen auf der TelDaFax-Seite als „Freunde“ gemeldet. Und darunter offensichtlich auch welche, die offensichtlich hoffen, von dem Kuchen zu profitieren. *aufdieschenkelklopf“

Zuckungen

Posted in einfach mal so, Geschrappsel, Klein-Bloggersdorf, oder so?, Unter uns by trulla24 on 28. Februar 2011

Hi Folks,

Kennt Ihr das Zucken in Euren Fingern? Und die Gier, endlich wieder mal einen Artikel zu verfassen?

Zur Zeit poppen die Ideen wieder auf, über die ich mich glatt hier auslassen könnte.

Mal sehen, was dem grauen Kopf der Trulla alles wieder einfallen wird.

In diesem Sinne,

Eure Trulla24

Die Oberflächlichkeit des Scheins

Posted in Klein-Bloggersdorf, Marketing, Unter uns, web2.0 by trulla24 on 15. Januar 2010

Twitter, das (noch) aktuelle Medium des schnellen Informationsflusses. Man muss twittern, um „in“ zu sein, um am Sprachrohr der Massen zu hängen, Tendenzen zu erkennen und sich oftmals auch über die Anzahl seiner Follower zu profilieren.

Ja, ich twitter auch, aber nicht unter Trulla24, das wäre zu einfach. Und ich habe nur „wenige“ Follower und folge auch nur wenigen. Hätte ich gerne mehr, dann würde ich all den PornoFakes und Online-Glücksrittern den Zugriff auf mein Gezwitscher gestatten. Tu ich aber nicht. Egal, auch wenn ein Internetmeister derzeitig über Twitter und den Nachweis der Follower des Bewerberns für seine Agentur einen Kandidaten sucht, der Erfahrungen mit dem Social Web hat. Logisch! Klar! Und?

Ne, ich bewerbe mich dort nicht, keine Panik! Denn für mich ist die Zahl der Follower kein Maß für die Güte der social-web-Kenntnis. Und derjenige, der meint, dafür geeignet zu sein – nur los! Später werden wir wieder darunter zu „leiden“ haben, wie damals, als Marketing- und Kommunikationsstudenten uns Blogger mit entsprechenden Umfragen „bewarfen“, damit dann in Unternehmen gingen und sicherlich so manche kommunikative Panne verursachten.

Aber das soll ja nicht das Thema dieses Artikels sein, genauso wenig mein Engagement bei Twitter, das sich zur Zeit etwas „reduziert“ hat, weil ich mich gerade irgendwo auf FB herumtreibe und brav Farmville spiele. Meine eigentliche Überlegung zu Twitter geht in die Oberflächlichkeit der Erregtheit in der Kommunikation und die Wirksamkeit der Verpuffung ins Nichts.

Ich erinnere mich noch daran, als über Twitter die Nachricht verbreitet wurde, dass Michael Jackson gestorben war. Das war eine Aufregung. Schnell kreierte ich eine Suchabfrage nach „Michael Jackson“ und ließ mir die aktuellen Tweets (=Äußerungen, Kommentare) dazu anzeigen. Minütlich prasselten sie ein und binnen kürzester Zeit waren es über tausende, die aus aller Welt kamen. Etwa einen Tag später herrschte wieder Ruhe und die Twittergemeinde wandte sich wieder den alltäglichen Themen zu.

Kurz vorher, im selben Monat, fanden im Iran die Präsidentschaftswahlen statt. Unruhen kamen auf, als die Ergebnisse bekannt gegeben wurden. Die Suchabfrage „Iran“ bzw. „Mussawi“ brachte enorme Ergebnisse. Wir alle waren „fasziniert“ von den Vorgängen dort, spekulierten von unserer Seite…. und etwa zwei Tage später herrschte auf Twitter wieder eine verhältnismäßige Ruhe (die ja dann von Michaels Jacksons Tod wieder unterbrochen wurde).

Dies sind zwei Ereignisse, die beinahe zeitgleich stattgefanden und auf Twitter erlebt werden konnten. Und beiden Ereignissen war gemein, dass das Interesse der Twitter-User zuerst intensiv dann aber mehr als oberflächlich war. Es war/ ist kurz, wie ein Schwarm von Stare, die sich auf eine Futterstelle stürzen, laut herumkrakehlen, um dann als Schwarm wieder gemeinsam zu verschwinden. (Von dem Futter ist dann nix mehr da, allerdings die Vögel dann auch nicht mehr).

Und so wird es immer weiter gehen: wir gewöhnen uns damit in einem fulminaten Tempo an eine Oberflächlichkeit, die temporär wohl echtes Interesse zur Grundlage hat, uns dann aber weitertreibt, zum nächsten Höhepunkt, der das vorherige Ergebnis dann aus unserem Fokus verschwinden lässt.

Nun gedanklich nur noch mal eben schnell zu dieser Bewerbungsaktion über Twitter: Wenn nun gehofft wird, über Twitter Unternehmen und Aktionen besser zu „promoten“, dann wird das u.a. aus den oben genannten Gründen gewaltig in die Hose gehen. Und – es werden die Auftraggeber sein, die unter den Folgen leiden, gemeinsam dann mit den „Armen“, die meinten, sie würden dieses Tool beherrschen und kennen. Schlimmstenfalls wird der berüchtigte „Streysand“-Effekt eintreten, der dann allerdings in den allermeisten Köpfen hängen bleibt. Denn, wenn man Twitter genau kennt, weiß man, dass nämlich die echten Gespräche im Hintergrund über die sog. DM (direct message) stattfinden, die nur vom Sender und Empfänger und keinem anderen gelesen werden können.

Will man Twitter hier eine soziale Kompetenz der Verknüpfung „unterstellen“, dann findet diese nicht im Vogelgeschrei aller statt, sondern in Ruhe im Hintergrund. Nur – ein Chat wäre hier sicherlich in manchen Dingen wesentlich effektiver…. Und über Twitter werden sich die vernetzen, die sowieso schon einer Meinung sind oder einen sehr ähnlichen Standpunkt haben. Sie lesen die Kommentare ihrer Follower, gezwitscher anderer aber werden gar nicht in der Timeline eingeblendet…. es sei denn, man hat einen entsprechenden Suchbegriff kreiert.

Medienproblematik

Posted in Gesellschaft, Klein-Bloggersdorf, Manipulation, Politik, Satire, Unter uns by trulla24 on 31. Dezember 2009

Das Internet sei eine Gefahr für die Redaktionen. So oder so ähnlich rauscht es in regelmäßigen Abständen durch den Medienwald. Die Presse sei in Gefahr usw pp…

Dass die Nachrichtenvielfalt in Gefahr ist, weiß ich schon seit langem. Und dass die Redaktionen großer Verlagshäuser alles tun, dies zu verhindern, kann man heute bei einem Gang durch den Blätterwald im Web sehr gut feststellen.

Hier nun meine Beobachtung:

Hier die ZEIT:

Link zum dazu gehörigen Artikel

Hier der SPIEGEL:

Link zum dazu gehörigen Artikel

Hier der STERN:

Link zum dazu gehörigen Artikel

Hier die SÜDDEUTSCHE:

Link zum dazu gehörigen Artikel

Doch wirklich, dies zeugt von einem echten Journalismus, der es vorzieht, lieber selbst zu recherchieren und für eigenes Bildmaterial zu sorgen, anstatt vorgefertigte Presseinformationen nebst Fotos zu übernehmen und auf der Startseite zu publizieren. Allein die Süddeutsche schafft es, ein Bild der Kanzlerin zu nehmen, auf dem sie lächelt, was längst nicht so eine beängstigte Zukunftsangst aufkommen lässt!

Eben deshalb bin ich der festen Überzeugung, dass wir Klein-Bloggersdorfer alles erdenklich unsererseits unternehmen müssen, die Vielfalt der Presselandschaft zu schützen und zu erhalten.