Trulla24's Blog

Zuckungen

Posted in einfach mal so, Geschrappsel, Klein-Bloggersdorf, oder so?, Unter uns by trulla24 on 28. Februar 2011

Hi Folks,

Kennt Ihr das Zucken in Euren Fingern? Und die Gier, endlich wieder mal einen Artikel zu verfassen?

Zur Zeit poppen die Ideen wieder auf, über die ich mich glatt hier auslassen könnte.

Mal sehen, was dem grauen Kopf der Trulla alles wieder einfallen wird.

In diesem Sinne,

Eure Trulla24

Gebot der Geschwindigkeit

Posted in Geschrappsel by trulla24 on 1. Oktober 2010

Habe mir heute endlich eine neue Tastatur gekauft. Allerdings muss ich mich jetzt erstmal an die Tasten gewöhnen… weshalb bei mir das Tippen im Augenblick etwas länger dauert.

Verzeiht mir also meine momentane Langsamkeit.

Bitte lächeln – Zweiter Teil

Posted in fiktiver Unbekannter, Geschrappsel by trulla24 on 23. Januar 2010

Der fiktive Unbekannte blickt mich an. Irgendwie habe ich das unbestimmte Gefühl, dass er gerade versucht, meine Gedanken zu lesen.
„Nein, das tu ich nicht.“ sagt er leise.
„Was tun Sie nicht?“
„Ihre Gedanken lesen.“
„Also doch. Woher sonst wissen Sie, was ich gerade denke!“ sage ich verletzt. Ich fühle mich überwacht, kontrolliert und entmündigt.
„Ich seh das Ihnen an. Dazu ist Ihr Gesichtsausdruck einfach zu vielsagend. Aber das ist es nicht, worüber ich mit Ihnen sprechen möchte.“
„Sondern?“ frage ich leise.
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Bitte lächeln – Erster Teil

Posted in fiktiver Unbekannter, Geschrappsel by trulla24 on 22. Januar 2010

Es ist 7:30 Uhr am Morgen und ich sitze am Rechner, um meine E-Mails abzurufen. Und da ist sie wieder, die bekannte Absage, diesmal freundlich gehalten. Optimismus soll sie versprühen, Hoffnung auf baldige „Besserung“ und irgendwie Mut machen.

wir danken Ihnen für Ihre Bewerbung und das Interesse an unserem Unternehmen. Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir aktuell keine Position besetzen, welche sich mit Ihren Qualifikationen und Erfahrungen deckt. Gern behalten wir Ihre Daten in unserem System und werden uns bei der Besetzung einer Position aus Ihrem Tätigkeitsgebiet wieder mit Ihnen in Verbindung setzen.

Selbstverständlich können Sie sich auch auf unserer Karrierewebsite ***** über aktuelle Stellenangebote informieren. Sollten Sie sich für eine Vakanz interessieren, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Tja, so ist es eben, wenn man Initiativbewerbungen verschickt. Irgendwie fühle ich mich nicht gut, am Ende eines Weges angekommen, von dem aus es nicht weitergeht. Früher hätte ich gejubelt ob dieser Nachricht, dass man meine Daten im System behalten werde. Ja, früher. Aber heute? Heute weiß ich, dass dies nur eine Floskel ist, um ansatzweise etwas Sympathie zu vermitteln. Auch wenn ich diese Form der Absage gut finde, ist es eine Absage, bleibt eine und daran wird sich nie etwas ändern.

Hinter mir höre ich ein Rascheln und die mir inzwischen bekannte Stimme des fiktiven Unbekannten.

„Haben Sie mal einen Stift?“ und ich seh seine diffuse Hand vor meinem Gesicht nach dem Kuli greifen.

„Seit wann sind Sie schon da?“ Ich dreh mich um.
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Intro

Posted in fiktiver Unbekannter, Geschrappsel by trulla24 on 20. Januar 2010

Heute ist Waschtag, eine der wenigen spannenden Abwechslungen in meiner alltäglichen Langeweile. Es ist gegen 11 Uhr und ich bin grad dabei, die Schmutzwäsche für die Waschmaschine zu sortieren, als es an der Haustür klingelt. Erst einmal, dann nochmal und dann im Dauerton. Ein wütendes Hundegebell begleitet das schrille Klingeln..

„Einen Moment!“ rufe ich entnervt. „Ich komme ja schon!“ und schmeiße dabei die eine rote Socke auf den Haufen mit der weißen 60 °C Wäsche. „Das ist wichtig,“ denke ich mir und rase die Kellertreppe nach oben. „Das muss wichtig sein! Hoffentlich ist nix passiert!“

Im Flur steht mein „noch-drei-Eckzähne-Hund“, wütend die Haustür ankläffend, und durch die Glasscheibe erkenne ich die Silhouette einer Männergestalt. Er scheint dick und dünn, lang und kurz, blond, kahlköpfig, bärtig, mit glattem Gesicht. Verwundert betrachte ich ihn mir und egal welche Perspektive ich einnehme, er verändert sein Erscheinungsbild. Nur eines bleibt – sein Finger auf der Klingel und mein wütend bellender Hund. Zaghaft öffne ich die Tür, aber nur so weit, dass meine Nase durchpasst.
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